Bildergalerie

Heinz Mack:
Kleiner schwarzer Berg

Mit Heinz Mack präsentiert 52masterworks in Zusammenarbeit mit der Galerie Florian Trampler in München einen international etablierten Bildhauer und ZERO-Künstler mit kunsthistorischer Relevanz. Heinz Mack hat die junge deutsche Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich mitgeprägt. Als Gründungsmitglied der Gruppe ZERO war er Teil einer der bedeutendsten internationalen Avantgardebewegungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine poetischen wie konzeptuellen Werke sind in 136 öffentlichen Sammlungen vertreten, er nahm an der Documenta II und der Documenta III in Kassel teil und vertrat die Bundesrepublik Deutschland 1970 auf der Biennale in Venedig.

Zum Werk

Zarte Schatten und kräftige Farben. Die Bilder von Heinz Mack beruhen nicht auf erkennbaren Kompositionen, ihre Strukturen ergeben sich aus einem feinen Zusammenspiel von klaren Formen, starken Farben und dem alles bestimmenden Umgang mit Licht und Schatten. Heinz Macks Arbeiten sind weder figurativ noch narrativ, in ihrer Abstraktion entfalten sie eine ganz eigene Poesie, die durch eine enigmatische Betitelung noch an Tiefe gewinnt. Die Arbeit "Kleiner schwarzer Berg" ist ein zentrales Frühwerk aus Macks Phase der "Chromatischen Konstellationen", die er in den 1990er-Jahren begann.

In seiner Malerei schichtet Mack Acrylfarben in einem raschen Gestus übereinander, schafft so kräftig strahlende Farbräume und kontrastreiche Flächen. Er nutzt dabei Farbe nicht lediglich als Material, die Farben werden gewissermaßen aktiver Teil des intuitiven Malprozesses, bei dem, wie Mack in einem Statement erklärt, idealerweise "das Bild mit malt". Heinz Mack spielt in seiner Arbeit mit Assoziationen und Transzendenz, er reflektiert etablierte Farbenlehren und schafft so Bilder, die mittels ihrer farblichen Lichtstimmungen auf poetische Weise der Versachlichung der Welt entgegenwirken.

Zum Künstler

Ein Leben für Licht und Dynamik. Der Bildhauer und Maler Heinz Mack wird 1931 im hessischen Lollar geboren, in den 1950er-Jahren studiert er in Köln Philosophie und in Düsseldorf an der dortigen Akademie Kunst. Zusammen mit dem befreundeten Künstler Otto Piene, der auch Philosophie in Köln studierte, begann er eine Serie von sogenannten "Abendausstellungen" in ihrem gemeinsamen Düsseldorfer Atelier. Die Ausstellungen führten schließlich 1957 zur Gründung der Gruppe ZERO, der sich 1961 auch Günther Uecker anschließt. Die Künstler verstehen ZERO als Neuanfang: Neuartige Konzepte und ästhetische Überlegungen, in denen Licht und Bewegung dominieren, sollten entwickelt und das tradierte Kunstverständnis in der jungen Bundesrepublik verändert werden. Kreative und durchaus radikale Experimente in den Ateliers werden durch spektakuläre Aktionen und legendäre Environments ergänzt. Die Gruppe ZERO führt internationale Konzeptkünstler wie Yves Klein, Lucio Fontana, Piero Manzoni, Enrico Castellani und Jean Tinguely zusammen, die auf ZERO einen wesentlichen Einfluss haben und sich gegenseitig mit Ideen und Ansätzen beeinflussen. Die Gruppe entwickelt sich schnell zu einer der bedeutendsten internationalen Avantgardebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg und ist heute fest in der Kunstgeschichte verankert. 2008 wurde die ZERO Foundation mit dem Ziel gegründet, die zentralen Themen und Aspekte von ZERO zu erhalten, zu erforschen und zu fördern. Das zentrale künstlerische Thema von Heinz Mack ist Licht als gestalterisches Mittel. Er experimentiert mit unterschiedlichem Material, mit Bewegung und Formen. Vibrierende Lichtreliefs, kinetische Objekte, monumentale Lichtstelen oder lichtreflektierende Kuben. Mack erweitert in seiner künstlerischen Praxis das Verständnis von Kunst, seine Malerei durch "Dynamische Strukturen" geprägten. Auch Zeichnungen, Tuschen, Pastelle, Druckgraphiken, Fotografie, bibliophile Werke und die Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Kirchenräumen, Bühnenbildern und Mosaiken ergänzen sein breitgefächertes Werk. Arbeiten von Heinz Mack wurden in über 300 Einzelausstellungen gezeigt, auch in Institutionen wie dem Musée d'art moderne de la Ville de Paris (1972), der Kunsthalle Düsseldorf (1977), in den Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlungen in Vaduz (1998), im Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst (2001), im Pergamonmuseum in Berlin (2006) und im Ludwig Museum in Koblenz. Er nahm an der Documenta II (1959) und der Documenta III in Kassel teil und vertat die Bundesrepublik Deutschland 1970 auf der Biennale in Venedig. Seine Werke sind in 136 öffentlichen Sammlungen vertreten, zahlreiche Bücher und Kataloge sowie zwei Filme dokumentieren sein Schaffen.

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5 Crowd
Sammler
6150€ Funding
von 52360€
12 %

Infoimg-info

Titel, Jahr, Material und Maß

Kleiner schwarzer Berg, 1997, Acryl auf Leinwand, 62 x 78 cm

Auflage

Original

Gesamtpreis

52.360 €

Provenienz

Ausstellung Poesie des Lichts 2015 in Galerie Florian Trampler, München

Veröffentlicht in gleichnamiger Publikation ISBN 978-3-9810238-9-3

Ausstellungsverzeichnis

Sakip Sabanci Museum, Istanbul, 2016

Arndt Fine Art, Singapur, 2016

Galerie Perrotin, Paris, 2016